Symposium für Verantwortungsvolle Prävention
vom 28. Februar bis 1. März 2015

Vision

Verantwortungsvolle Prävention als eine der Säulen von Gesundheit

Im Jahre 1993 wurde der Gemeinnützige Verein „SOS-Körper“ gegründet. Seit dem haben Univ. Prof. Dr. Hans Tilscher und sein Team Vorträge/Kurse mit rund 500.000 Besuchern durchgeführt, 20.000 CDs, 30.000 DVDs und ca. 1.800.000 Infobroschüren interessierten Personen zukommen lassen.

Wie zu Beginn steht auch heute noch im Vordergrund, Bewusstsein für sich selbst und damit auch für die eigene Gesundheit zu schaffen. Der Appell an die Eigenverantwortung des jeweiligen Individuums wie an die Gesamtheit der Stakeholder blieb in keinem der stets sehr charismatischen Vorträge aus.

Es existiert viel Wissen und eine Fülle an Konzepten dazu, wie wir als Individuum und als Gesellschaft Eigenverantwortung für unsere Gesundheit entwickeln und erhalten können.

Dieses Wissen für präventiv-medizinische und präventiv-mentale Interventionen innovativ und achtsamer in unserem Alltag umzusetzen, ist die Intention dieses 1. Symposiums für Verantwortungsvolle Prävention.


Mission

Innovative Bewusstseinsbildung interdisziplinär gestalten

Primäres Ziel des Konzepts von Verantwortungsvoller Prävention ist es, der Potentialentfaltung des Menschen zu dienen - unabhängig von dessen Alter, Entwicklungsstatus oder gesundheitlichem Zustand.

Verantwortung entsteht aus der individuellen Erkenntnis, dass jeder Mensch in natürlicher Weise mit allem Anderen in Verbindung steht. Diese Erkenntnis führt zu einem positiven Gefühl der Verbundenheit mit sich selbst und mit anderen.
Ca. 10 – 15 % der Bevölkerung sind dieser Einsicht bereits zugänglich.
Für Unternehmen und Institutionen gilt es, diese Gruppe zu identifizieren, als Early Adopters Community in der jeweiligen Organisation zu fördern.

In unserer alternden Gesellschaft, in der bald 60% der Beschäftigten über 40 Jahre alt sind, wird das Thema der Gesundheitsförderung bzw. Gesundheitserhaltung immer wichtiger.

Am Bewegungsapparat tritt der größte Anteil von Somatisierungen und Chronifizierungen auf. Statistiken zeigen, dass rund 4 % der Belegschaft 45 % der Krankenstandstage verursachen. Dabei könnte gerade hier rasch und wirksam entgegengesteuert werden – mit gezielter Präventionsanamnese der Belegschaft und vor allem bei Personen im Alter von über 40 Jahren. Schlagwörter dazu sind das Ermöglichen von systematischem Belastungswechsel und laufenden Lernanreizen.

Seit nunmehr 22 Jahren ist der gemeinnützige Verein „SOS-Körper“ unter der Leitung von Univ. Prof. Dr. Hans Tilscher bemüht, Menschen für eine langfristig angelegte Gesundheitsförderung – im Sinne des Weges vom Homo Sapiens zum Homo Conscius - zu sensibilisieren. Vom begeisternden Vortrag, dem „Angreifen“ der Menschen im Zuge der Präventionsanamnese bis zu Gruppeninterventionen wurde immer wieder Wert darauf gelegt, zu betonen, dass Gesundheit ein Zustand höherer Ordnung ist, der nur auch durch Eigeninitiative immer wieder erreicht werden kann.

Kernelement einer Verantwortungsvollen Prävention ist daher auf individueller und auf Gruppenebene Veränderungsfähigkeit zu lehren und vorzuleben sowie Veränderungsbereitschaft präventiv zu triggern. So können die sonst nötigen Auslöser, wie großes Leid oder starken Schmerz vermehrt vermieden werden.
Es geht also um die Kultivierung des „Mittleren Weges“, der die Lebensgegensätze integriert und sich nicht schnell und radikal erfahren lässt, sondern jeden Tag von neuem aufmerksam und erwartungsfroh zu beschreiten ist.

Dabei ist es unter anderem wesentlich, Achtsamkeitspraxis in Kombination mit innovativer Präventionstechnik nachhaltig in der Belegschaftskultur zu positionieren.

Integriert mit der Regelversorgung beinhaltet Verantwortungsvolle Prävention:

  • Health-Care-Disziplinen im weitestem Sinn
  • kurzfristige Quick-Win-Maßnahmen mit langfristigen Ansätzen zum Kulturwandel
  • innovative Praktiken und Produkte – z.B. der Achtsamkeit sowie X10D, Newolo, Lumo
  • wissenschaftliche Ergebnisaufarbeitung

Zwei Mal am Tag Zähneputzen ist in unserer Gesellschaft heute nahezu selbstverständlich, ein Mal pro Halbjahr präventiv den Zahnarzt aufzusuchen, wird ebenso zunehmend üblich.
Wir laden im Sinne von Bert Brecht zur täglichen Reintegration von Besinnung auf sich Selbst ein, um die Verantwortung für das Geschenk des Lebens noch achtsamer wahrzunehmen:

Gehe ich in die Stille
Komme ich aus der Stille voll
Verkehre ich mit dem Nichts
Weiß ich wieder was ich soll

Betriebliches Gesundheitsmanagement

Anmeldung

Die Anmeldung wurde geschlossen.

Haben Sie noch Fragen zum Symposium für Verantwortungsvolle Prävention oder zur Anmeldung? Sprechen Sie uns an, wir helfen Ihnen gerne weiter!

Symposium für Verantwortungsvolle Prävention Programm

vom Ursprung bis zur Chronifizierung wirksamer werden - 80 % der Leiden am Bewegungsapparat sind auf Somatisierungen zurückzuführen

Vormittag28.02.2015
Nachmittag 28.02.2015
  • 14:15 - 15:00

    Neue Methoden zur Früherkennung von physischer und psychischer Beanspruchung
    MMag. Peter Hauschild

  • 15:00 - 15:30

    Anatomie & Physiologie – richtig bewegen
    Ao.Univ.-Prof. Dr.med.univ. Gerold Ebenbichler

  • 15:30 - 16:00

    Pause

  • 16:00 - 16:15

    Ortho-Motion – Integrierte Prävention
    Florian Pichler

  • 16:15 - 16:45

    Achtsamkeit wirkt – auch im Unternehmensalltag!
    Ergebnisse einer Achtsamkeitsstudie
    Christopher Tamdjidi

  • 16:45 - 17:15

    Verantwortungsvolle Führung im Wandel
    Dr. Friedhelm Boschert

  • 17:15 - 18:00

    Musiktherapieansatz der Jazz-Sängerin Mami Horie „YouTubeVideos
    Anschließendes Getting Togehter.

  • 18:00 - 22:00

    Findung von Themenschwerpunkten für Jams. Networking-Abendveranstaltung mit der
    japanischer Jazz-Sängerin/Musiktherapeutin Mami Horie
    „YouTubeVideos“

Vormittag01.03.2015
ÄrztInnen
DFP (in Beantragung)

PsychologInnen
BÖP (7 Arbeitseinheiten)

PsychotherapeutInnen
ÖBVP (7 Arbeitseinheiten)

PhysiotherapeutInnen, ErgotherapeutInnen und DiätologInnen
Die Teilnahmebestätigung dieser Veranstaltung können Sie bei Ihrem Bundesverband als Nachweis zur Erlangung des CPD-Zertifikates (Continuing Professional Development) für MTD-Berufe einreichen.

PHYSIO AUSTRIA
Bundesverband der PhysiotherapeutInnen Österreichs
Tel.: +43 1 587 99 51
office@physioaustria.at
www.physioaustria.at

ERGOTHERAPIE AUSTRIA
Bundesverband der Ergotherapeutinnen und Ergotherapeuten Österreichs
Tel.: +43 1 895 5476
office@ergotherapie.at
www.ergotherapie.at

VERBAND DER DIAETOLOGEN ÖSTERREICHS
Austrian Association of Dietitians
Tel.: +43 1 6027960
office@diaetologen.at
www.diaetologen.at

Video

Veranstalter

„Dein Körper braucht Dich ein Leben lang“
Mit diesem Motto werden Initiativen gesetzt , um die Österreicherinnen und Österreicher daran zu erinnern, wie schädlich der Bewegungsmangel, die falsche Ernährung, der Überkonsum von Genussgiften für den Körper wie auch für die Psyche sein können. Die eigene Initiative, gewisse Dinge zu unterlassen, andere aber sorgfältig und richtig durchzuführen wie die tägliche Bewegung, korrekte Alltagsbelastung, etc. bewirken in vielen Fällen mehr als man oft glauben könnte.

In zunehmendem Alter leiden die Menschen besonders an Schmerzen des Stütz- und Bewegungsapparates, vorrangig der Wirbelsäule, weshalb es gilt gemeinsam mit den Betroffenen, aber auch mit den noch Gesunden alles zu tun, um Erkrankungen und Schmerzen zu lindern oder zu verhindern.

Kein Zweifel, dass die ärztliche Behandlung eine überaus wichtige Rolle spielt, darüber hinaus gilt es aber, selbst aktiv zu werden, um seine Lebensqualität und sein Wohlbefinden zu verbessern.

Sponsoren

Als modernstes Rehabilitationszentrum für orthopädische Rehabilitation stellen wir unsere PatientInnen in den Mittelpunkt und erstellen eine individuelle Therapie, die nicht nur auf die Behandlung der Symptome Wert legt, sondern auch persönliche, psychische und soziale Faktoren miteinbezieht.

Im Rehabilitationszentrum für Orthopädie stehen modernste diagnostische und therapeutische Geräte und hochqualifizierte Fachärzte für Orthopädie für eine rasche Rehabilitation zur Verfügung. Das Angebote des Medical Wellness können Sie natürlich auch außerhalb der Therapiezeiten in der Rehaklinik Wien Baumgarten genießen. Über unser medizinisches und pflegerisches Angebot hinaus besteht die Möglichkeit, die Leistungen der Ärztinnen unterschiedlichster Fachrichtungen in unserem Ärztezentrum in Anspruch zu nehmen.

Ziel von Ortho-Motion ist es, in der Gesellschaft eine gesamtheitliche Sicht von täglich zu pflegender Vitalität zu fördern. Das erfolgt auf dem letzten Stand der Medizin & Wissenschaft. Unsere Ärzte & Therapeuten triggern nicht nur Muskelpunkte, sondern motivieren durch weitere aktivierende Maßnahmen, die körperliche wie mentale Vitalität wieder zu erlangen bzw. zu erhalten. Die Kernelemente von Ortho-Motion (ortho - griechisch u.a. "aufrecht") sind Fachmedizin vor Ort (z.B. in den Schulen, Unternehmen, etc.), Integration mit der Regelversorgung, wissenschaftliche Begleitung, Integration von konservativer und HiTech-Medizin.

Kooperationspartner

manuelle medizin logo
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aek wien logo
VMW logo
wso logo
spineliner logo
universimed logo
BVdO logo
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Tagungsort

Wir freuen uns sehr, Sie am Tagungsort Rehaklinik Wien Baumgarten begrüßen zu dürfen.

Auf der Baumgartner Höhe im 14. Wiener Gemeindebezirk wurde im Oktober 2013 die Rehaklinik Wien Baumgarten für PatientInnen mit orthopädischen oder rheumatischen Beschwerden durch die VAMED eröffnet.

Die Baumgartner Höhe liegt im Nordwesten Wiens, in Wien Penzing, jenem Wiener Gemeindebezirk, der über einen besonders großen Anteil am Wienerwald verfügt. Die Umgebung der Rehaklinik Wien bietet Ihnen das ideale Umfeld für Spaziergänge und Nordic-Walking. Sie erreichen von der Rehaklinik Wien Baumgarten die Innenstadt Wiens mittels öffentlicher Verkehrsmittel innerhalb von 30 Minuten. Sie und Ihre Besucher können unsere Parkgarage selbstverständlich die erste Stunde kostenlos nutzen.

Die Steinhofgründe und die Otto-Wagner Kirche liegen in unmittelbarer Nähe. Den visuellen Höhepunkt bildet die Kirche zum Heiligen Leopold von Otto Wagner. Nach ihrer auffälligen Kuppel, die einer halben Zitrone gleicht, wird der Ort auch Lemoniberg genannt. Die Kirche am Steinhof wurde 2007 wieder eröffnet, nachdem sie wegen Gesamtrenovierungsarbeiten mehrere Jahre gesperrt war. Sie gehört zu den schönsten Jugendstilbauten Wiens.

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